Jubiläumstouren: E-Bike-Rundfahrt und Rituale des Sterbens
Zwei weitere interessante Jubiläumsveranstaltungen am 18. bzw. am 20. September laden zur Teilnahme ein.
E-Bike-Rundfahrt: Jubiläumstour durch alle Stadtteile
Am Freitag, den 18. September geht es im Rahmen des Stadtjubiläums Mosbach gemeinsam auf eine rund vierstündige, von den Tourguides Robert und Birgit Dallinger begleiteten Rundtour. Start und Ziel der Jubiläumsfahrt ist Mosbach.
Mit dieser Tour lernen die Teilnehmenden im Parforceritt alle Stadtteile der Großen Kreisstadt Mosbach kennen. Der Stadtteil Mosbach selbst wird nur durchfahren. Die schöne Altstadt kann vor oder nach der Tour besichtigt werden.
Nach Verlassen der Altstadt geht es zunächst entlang der Elz nach Neckarelz, den größten Stadtteil Mosbachs. Ab 1968 wurde die Neckartalstrecke elektrifiziert und machte ein modernes Gleisbildstellwerk mit neuen Gebäuden erforderlich. Zur Blütezeit der Bahn wurden im Bereich des Bahnhofs in Neckarelz 500 Beschäftigte benötigt, heute sind es noch 25.
Der nächste Stadtteil ist Diedesheim, eine früher unscheinbare Gemeinde, die nach dem zweiten Weltkrieg durch Ansiedlung von Industriebetrieben an Größe und Bedeutung gewann. Eines der ältesten Gebäude ist die Grundschule.
Zurück nach Neckarelz geht es am Tempelhaus vorbei zum Waldhauer und weiter in die Baugebiete Waldsteige West I und II mit Kindergarten und Grundschule. Über den Weg Alte Waldsteige wird gemeinsam zum Hardhof, einem kleinen Weiler, geradelt und eine kurze Pause am Hardhofsee eingelegt. Der kleine See ist ein wertvoller Lebensraum mit geheimnisvoller Vergangenheit.
Über das Bergfeld geht es zur Nachbargemeinde Neckarburken, um dann über ein schönes Tal mit leichter Steigung nach Sattelbach zu gelangen. Auf der Wanderbahn geht es weiter über Lohrbach hinauf nach Reichenbuch. Der Rückweg führt über Nüstenbach durch den Wald hinauf in die Waldstadt und über die Dreibrunnenwiese zurück nach Mosbach, wo im Brauhaus die Möglichkeit zu einem gemeinsamen Ausklang besteht.
Treff und Start ist um 13 Uhr vor der Tourist Information. Tickets sind online oder in der Tourist Information erhältlich. Die Buchung kann per PayPal oder bar in der Tourist Information abgewickelt werden.
Bei zu geringer Teilnehmeranzahl kann die Führung abgesagt werden, bereits angemeldete Teilnehmende werden in diesem Fall rechtzeitig informiert.
Tradition und Rituale des Sterbens in Mosbach über die Jahrhunderte
Schwerpunkt der Führung am Sonntag, den 20. September um 15 Uhr, die im Rahmen des Stadtjubiläums Mosbach stattfindet, ist die Gutleutanlage beim Mosbacher Friedhof sowie Tradition und Rituale rund um den Tod – vom Mittelalter bis in die Neuzeit.
Die Führung findet in und um die Gutleutanlage statt und ist verbunden mit Informationen und praktischen Einblicken in die wertvolle Arbeit des Erwachsenenhospizdienstes Mosbach. Die mittelalterliche Sozialfürsorge sah vor, dass niemand ohne die christlichen Sakramente sterben musste. Daher entstand schon im 15. Jahrhundert die Kapelle zum Haus der guten Leute und das Gutleuthaus für Leprakranke, eine der am besten erhaltenen Anlagen Süddeutschlands. Auch heute spielen Hospizbegleitung und Trauerbegleitung eine bedeutende Rolle. Diese Aufgabe leistet in Mosbach der Erwachsenenhospizdienst mit ehrenamtlichen Hospiz- und Trauerbegleitern, die speziell für diese Aufgaben qualifiziert werden. Seit den Anfängen der Hospizbewegung in den 1980er Jahren begleitet die Hospiz- und Palliativbewegung Menschen in ihrer letzten Lebensphase. Hospizarbeit, Palliativversorgung und Trauerbegleitung sind für alle Menschen da, egal, woher sie kommen und welchen Hintergrund sie mitbringen.
Treffpunkt der einstündigen Führung mit Gästeführerin Christa Marx-Theodorou sowie Olga Schmelcher-Kölbel ist bei der Gutleutanlage am Friedhof. Tickets sind erhältlich in der Tourist Information oder online auf dieser Seite. Die Buchung kann per PayPal oder bar in der Tourist Information abgewickelt werden. Bei zu geringer Teilnehmeranzahl kann die Führung abgesagt werden, bereits angemeldete Teilnehmende werden in diesem Fall rechtzeitig informiert.


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