„Dem Volke einmal Kunst bringen″ – Szenische Lesung in Kindlers Buchhandlung am 2. September
Erleben Sie das literarische Theaterprojekt über Augusta Bender und Magdalena Mävers! Freuen Sie sich auf packende Spielszenen und spannende Einblicke in die Kulturgeschichte.
Augusta Bender war eine deutsche Schriftstellerin, Heimatdichterin, Lehrerin und Frauenrechtlerin. ©Literaturmuseum Augusta Bender
Am Mittwoch, 2. September, um 19.30 Uhr, lässt ein szenisch-literarischer Abend im Rahmen des Mosbacher Sommers die Schriftstellerin Augusta Bender (1847–1924) und die Mosbacher Buchhändlerin Magdalena Mävers (1867–1958) wieder lebendig werden. Der Eintritt ist frei.
Literarische Spurensuche: Augusta Bender und Magdalena Mävers im Porträt
Die beiden außergewöhnlichen Frauen schätzten einander und standen in den 1910er-Jahren in regem Briefwechsel. Augusta Benders Werke wurden damals in der Mosbacher Buchhandlung Wilhelm Mävers (heute Kindlers) verkauft. Als Volksbildnerinnen setzten sich beide dafür ein, Bildung und Kultur auch in den ländlichen Raum zu bringen.
Lebendige Spielszenen im Theaterprojekt
In eigens entwickelten Spielszenen zeichnet die Theatergruppe „Ü 60″ das Leben Augusta Benders und ihre Verbindung zu Magdalena Mävers nach. Dabei werden wichtige Stationen, wie beispielsweise Benders Jugend oder Aufstieg, lebendig. Am Ende schließt sich der Kreis und die beiden Volksbildnerinnen begegnen sich wieder in der Buchhandlung.
Bekannte Gesichter und literarische Lesungen
Das Spiel wurde von Wiebke Stölting entwickelt und gemeinsam mit den Schauspielenden weiter ausgearbeitet. Sylvia de Bortoli verkörpert Augusta Bender in verschiedenen Lebensphasen. Ulrike Redetzky-Liepe übernimmt die Rolle der Magdalena Mävers sowie weitere Frauenrollen, während Georg Jung die männlichen Parts spielt. Zwischen den Spielszenen liest Birgit Lallathin aus Augusta Benders Werken und lässt die Schriftstellerin so selbst zu Wort kommen.
Förderer und Hintergrund
Das Projekt wird von der Arbeitsstelle für literarische Museen Baden-Württemberg (ALIM) beim Deutschen Literaturarchiv Marbach aus Landesmitteln unterstützt.



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