3.000 Bäume für klimastabilen Wald in Mosbach
Die Stiftung Umwelt und Natur der Sparda-Bank BW spendete in Kooperation mit der Schutzgemeinschaft Deutscher Wald e.V. - Landesverband BW erneut Bäume für den Mosbacher Stadtwald.
Bürgermeister Patrick Rickenbrot, Hanna Reich (Leiterin Sparda-Bank Mosbach), Dr. Marco Ieronimo (Koordinator WaldMobil, SDW BW), Forstrevierleiter Martin Burger sowie die für die Fläche zuständigen Waldarbeiter der Stadt Mosbach Michael Tremmel, Markus Schaller und Marek Jarosch auf der Pflanzfläche bei Lohrbach. (c) SDW BW
Die Stiftung Umwelt und Natur der Sparda-Bank Baden-Württemberg setzt sich seit ihrer Gründung im Jahr 2020 unter anderem aktiv für den Schutz des Baden-Württemberger Waldes ein. Dafür sollen im Jahr 2026 insgesamt 20.000 Bäume gepflanzt werden, darunter 3.000 Bäume im Mosbacher Stadtwald. Die Schutzgemeinschaft Deutscher Wald e.V., Landesverband Baden-Württemberg (SDW BW) ist dabei Kooperationspartnerin.
Die gespendeten Bäume wurden auf zwei verschiedenen Flächen im Mosbacher Wald gepflanzt. Dort standen zuvor Fichten, die nach Borkenkäferbefall geräumt wurden. „Bei der Planung der Pflanzflächen orientieren wir uns an aktuellen wissenschaftlichen Erkenntnissen und Empfehlungen. Wir legen, wo möglich, einen Fokus auf trockenheitsresistentere Laubbaumarten. Wichtig ist auch, eine gewisse Vielfalt an Baumarten auf unseren Flächen zu realisieren,“ erklärt Martin Burger, Forstrevierleiter in Mosbach.
Auf den Flächen wurden daher überwiegend Eichen gepflanzt, die durch Elsbeeren, Speierlinge, Walnüsse und Wildbirnen ergänzt wurden. „So schaffen wir einen vielfältigen Wald, der künftige Klimaereignisse überstehen kann, auch wenn einzelne Arten ausfallen.“ Alle Pflanzen wurden mit biologisch abbaubaren Wuchshüllen aus Baumwolle, Maisstärke und Polymilchsäure versehen, die nach etwa 5 Jahren verrotten und nicht abgebaut werden müssen. „Noch dazu fungieren die Hüllen als eine Art Sonnenschutz und haben die jungen Pflanzen vor Hitzeschäden bewahrt“, freut sich Martin Burger.
Antworten auf den Klimawandel finden
„Der zurückliegende Sommer zeigte es überdeutlich: unsere Lebenswelt steht größten Herausforderungen gegenüber. Hitze und Trockenheit machen nicht nur uns Menschen stark zu schaffen, sondern auch der Natur und damit unseren Wäldern. Deshalb ist es wichtig, dass wir Antworten auf den Klimawandel finden. Dazu gehört, dass wir unsere Wälder klimafolgenresistent aufforsten“ betont Bürgermeister Patrick Rickenbrot.
„Unser Dank gilt dabei allen Unterstützern, die einen Beitrag zur Sicherung einer lebenswerten Umwelt leisten: allen, die bei der Pflanzung mitgeholfen haben und natürlich der Stiftung Umwelt und Natur der Sparda-Bank sowie der SDW BW.“
Starker Beitrag für den Wald
Hanna Reich, Leiterin der Sparda-Bank Filiale Mosbach, betont: „Die Sparda-Bank ist nicht nur in finanziellen Fragen, sondern auch über ihre fünf Stiftungen ein starker Partner für die Menschen in der Region. Die Stiftung Umwelt und Natur unterstützt – unter anderem mit Baumpflanzaktionen wie dieser – Pflanz- und Pflegemaßnahmen auf ausgewählten Waldflächen in Baden-Württemberg. So wird aus dem gemeinsamen Engagement ein sichtbares Zeichen vor Ort.“
Dr. Marco Ieronimo, Koordinator des WaldMobil Nord-BW bei der SDW BW, freut sich über die starke Zusammenarbeit für den Wald: „Für die SDW ist jeder gepflanzte Baum ein großer Erfolg und zudem eine Anknüpfung an eine unserer Gründungsideen: neben der waldpädagogischen Arbeit sind Baumpflanzungen bis heute zentrales Element der Vereinsarbeit.“ Die SDW BW fungiere dabei als zentrale Vermittlungsstelle und bringe die finanzielle Unterstützung nachhaltig engagierter Unternehmen und Stiftungen gezielt zu den Waldbewirtschaftern, die mit diesen Mitteln zum Erhalt oder der Herstellung von Waldflächen beitragen. „So hat die Stiftung Umwelt und Natur der Sparda-Bank gemeinsam mit der SDW BW seit 2017 über 240.000 Bäume gepflanzt – ein starker Betrag für den Wald in Baden-Württemberg“, schließt Marco Ieronimo ab.




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