Für seine Friedens- und Erinnerungsarbeit bittet der Volksbund um Spenden

Bei der Haus- und Straßensammlung bitten Ehrenamtliche um Unterstützung für den Volksbund für Kriegsgräberfürsorge. Den Auftakt für die Spendensammlung setzte die Promisammlung auf dem Mosbacher Marktplatz.

Sammeln für den Volksbund: Pfarrer  i.R. Lallathin, Erster Landesbeamter Dr. Kleih, BM Rickenbrot, OB Stipp, der Geschäftsführer des Volksbundes Nordbaden Volker Schütze, der ehrenamtliche Kreisbeauftragte Petermann sowie OStFw Berberich. Foto (c) Stadt Mosbach.

Promisammlung auf dem Mosbacher Marktplatz

Am Mittwochvormittag fand vor dem Rathaus in Mosbach die jährliche Prominentensammlung des Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge e.V., Bezirksverband Nordbaden statt. Auch in diesem Jahr konnte die Aktion auf tatkräftige Unterstützung aus Politik, Kirche und Verwaltung zählen.

Der Kreisbeauftragte des Volksbundes Johannes Petermann begrüßte zusammen mit Bezirksgeschäftsführer Volker Schütze die Sammler und dankte ihnen für ihr Kommen. Für den Landkreis engagierte sich der Erste Landesbeamte Dr. Björn-Christian Kleih, auch Oberbürgermeister Julian Stipp sowie Bürgermeister Patrick Rickenbrot waren mit dabei. Dabei war auch Oberstabsfeldwebel Thomas Berberich vom Logistikbataiollon 461 in Walldürn und für die Kirchen Pfr. i. R. Richard Lallathin, der den Volksbund auch aus eigener Familiengeschichte kennt.

Wofür werden die Spenden verwendet?

Die gesammelten Mittel fließen in zwei zentrale Aufgabenbereiche: Pflege und Erhalt von Kriegsgräbern im Ausland sowie Erinnerungs-, Bildungs- und Jugendarbeit

Jährlich identifiziert der Volksbund rund 5.500 Kriegstote, sorgt für eine würdige Bestattung und informiert Angehörige. So haben im vergangenen Jahr ca. 16.000 Angehörige sind beim Volksbund über den Verbleib ihrer Vorfahren informiert. Gleichzeitig leistet er wichtige Aufklärungsarbeit über die Folgen von Krieg und Gewalt, unter anderem durch Schulprojekte und internationale Jugendbegegnungen.

Angesichts aktueller Konflikte, etwa in der Ukraine oder im Nahen Osten, ist die Arbeit des Volksbundes aktueller denn je. Er macht die Folgen von Krieg und Gewalt sichtbar und schafft Räume für Dialog, Erinnerung und Friedensbildung. Für die Umsetzung dieser Projekte ist der Volksbund auf Spenden angewiesen.

Die staatliche Finanzierung reicht nicht aus, um die vielfältigen Aufgaben, insbesondere im Inland, zu bewältigen. Auch die Pflege der Kriegsgräber im Ausland wird maßgeblich durch Spenden ermöglicht.

Haus- und Straßensammlung

Der Volksbund bittet, den Sammlerinnen und Sammlern, die sich aus Vertreter*innen der Bundeswehr-Standorte in der Region sowie einzelne Schulen, Vereinen und Einzelpersonen zusammensetzen, eine Spende in ihre Büchse zu geben.

Die bei der Haus- und Straßensammlung läuft von jetzt bis Anfang Dezember.

Alternativ können Spenden auf das Konto des „Volksbund Nordbaden“ DE34 6005 0101 0001 0099 90 überwiesen werden.

Wer sich für den Volksbund z.B. als Sammler bzw. Sammlerin für den Volksbund engagieren will, möge bitte die Geschäftsstelle unter 0721/23020 anrufen.

(Erstellt am 13. Oktober 2026)