Geo-Naturpark Bergstraße-Odenwald

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Geoparkpfad Schreckberg







Geologie am "Geopark-Pfad Naturerlebnis Schreckberg"

Buntsandstein am Schreckberg Auf dem Erlebnispfad Schreckberg lässt sich die regionale Erdgeschichte nachvollziehen: Vor 250 Millionen Jahren befanden sich hier tropische Flusslandschaften, die sich im Lauf einiger Jahrmillionen zu einem von Sauriern bewohnten Flachmeer wandelten.

Aufeinander geschichtet wie bei einem Tortenstück kann man am Schreckberg die verschiedenen Gesteine entdecken. Der untere Teil des Schreckbergs besteht aus Buntsandstein, eine Abfolge von Sedimentgesteinen, abgelagert vor etwa 250 Millionen Jahren. Die oberste Schicht des Sandsteins bilden die Röttone.  

Muschelkalk am Schreckberg Relativ trocken und teilweise sogar lebensfeindlich war das Klima damals. Dennoch bergen die Gesteine am Schreckberg viele Spuren von Leben. Der geologische Rundgang führt Sie hin: In den tonigen Schichten entdeckt man Krebse und Fische, in den Sandsteinen dagegen Pflanzenwurzeln und Fußabdrücke von Saurier, die einst die Region bevölkerten. 

Über dem Sandstein lagern die jüngeren Gesteine des Muschelkalks. Denn später wurde ganz Mitteleuropa von einem flachen Meer überflutet, dem so genannten Muschelkalk-Meer.

Den untersten Schichten dieses Muschelkalks gab die Region sogar ihren Namen: Mosbach-Formation oder Wellendolomit heißt dieses Gestein, weil es hier so typisch ist. Auch der darüber liegende Wellenkalk birgt viele Fossilien, unter anderem delfinähnliche Fischsaurier und Seelilien.

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