Eingriffsregelung und Ökokonto


Waage_OekokontoFläche ist auf dem Planet Erde unbestritten ein begrenztes Gut, um das viele Interessen konkurrieren: Wohnungsbau, Gewerbebetriebe, Mobilität, Sport, Land- und Forstwirtschaft – all das braucht Infrastruktur und verbraucht Fläche. Fläche, die dann nicht mehr für die Natur zur Verfügung steht.

Intakte Naturräume werden verkleinert, durchschnitten oder zerstückelt und somit dauerhaft beeinträchtigt. Dieser Flächenzugriff hat also negative Folgen für die Biodiversität. Und ein Ende des Flächenverbrauchs scheint bundesweit nicht in Sicht zu sein. 

Um die negativen Folgen für die Umwelt abzumildern, hat der Gesetzgeber die Eingriffsregelung geschaffen. Grundidee dabei ist ein generelles Verschlechterungsverbot für Natur und Landschaft. Negative Folgen von Eingriffen in Natur und Landschaft (Beeinträchtigungen) sollen vermieden oder minimiert werden. Nicht vermeidbare Eingriffe sollen durch Maßnahmen des Naturschutzes ausgeglichen werden.

Manche Projekte der Stadtplanung – nicht alle – erfordern daher per Gesetz einen Ausgleich für Natur und Landschaft. Das Ökokonto ist dazu das stadtplanerisch entsprechende Instrument. Ökokonto-Maßnahmen sind naturschutzfachliche Aufwertungen, die freiwillig und auf Vorrat durchgeführt und später als Maßnahme zur Kompensation von Eingriffen in Natur und Landschaft verwendet werden.

 

Fragen und Anregungen werden seitens der Stadt entgegen genommen von:

Umweltbeauftragte Petra Birkefeld,
Technisches Rathaus, Unterm Haubenstein 2, 74821 Mosbach, E-Mail

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