Gesundheitsmanagement an städtischen Schulen


„Von der Freude der Kindheit und Jugend ernährt sich unser ganzes Leben“ (Otto Ernst) 

Gesundheitsmanagement_Bleibt_gesund

Bereits in jungen Jahren werden die Weichen für ein langes und gesundes Leben gestellt. Kinder und Jugendliche sollen frühzeitig erfahren und lernen, dass gesundes Essen und Bewegung guttun, vor allem, dass es Spaß macht und zum Wohlbefinden beiträgt. Aus diesem Grund setzt sich die Große Kreisstadt Mosbach für ein gesundes Aufwachsen der Kinder und Jugendlichen ein.

Eine eigens neu geschaffene Stelle hat zum Ziel, ein Gesundheitsmanagement für die städtischen Schulen aufzubauen und gemeinsam mit vielen Kooperationspartnern (z.B. Krankenkassen, Vereine und öffentliche Träger) präventive und gesundheitsförderliche Maßnahmen zu entwickeln und diese bedarfsgerecht einzusetzen. Die Maßnahmen werden in den drei Handlungsbereichen Ernährung, Sport und Bewegung, sowie Alltag (z.B. Stressbewältigung, Medienerziehung, Sucht- und Gewaltprävention) umgesetzt.

An dieser Stelle ist seit 01.10.2020 Gesundheitsmanagerin Jennifer Amend für die Mosbacher Schulen eingesetzt, um die Bedarfe der Zielgruppen und die Kooperationspartner in einen Dialog zu bringen und um verschiedenste Projekte umzusetzen. Bei all diesen Projekten steht die Beteiligung, die Bedürfnisse und das gemeinsame Miteinander der Kinder und Jugendlichen im Vordergrund. Mit der Umsetzung eines ganzheitlichen Gesundheitsmanagements soll ein nachhaltiger und positiver Einfluss auf die Lebensgewohnheiten der Kinder und Jugendlichen gegeben werden.

Maßgeblich unterstützt wird dieses neue Angebot der Stadt Mosbach durch Herrn Johannes Marx, Geschäftsführer der Deutschen Hochschule für Prävention und Gesundheitsmanagement / BSA Akademie​.

 

Kontakt:

Jennifer Amend 
Gesundheitsmanagerin für städtische Schulen

Hauptstraße 29, 74821 Mosbach
Tel. (06261) 82-287, Fax. (06261) 82-250
E-Mail: jennifer.amend@mosbach.de


Landesweite Präventionsarbeit an Schulen
Schulische Prävention und Gesundheitsförderung in Baden-Württemberg

Prävention und Gesundheitsförderung zielen auf die Förderung von Lebenskompetenzen und die Stärkung von persönlichen Schutzfaktoren junger Menschen ab. Kinder und Jugendliche sollen dabei befähigt und unterstützt werden, altersspezifische Entwicklungsaufgaben bewältigen zu können und verantwortungsvoll mit Körper, Seele und sozialer Umgebung umzugehen.
 

  • Prävention an Schulen hat drei Buchstaben: ssW

    Logo_SSW_Pravention_BWDas Präventionskonzept »stark.stärker.WIR.«für Schulen in Baden-Württemberg wurde als Konsequenz aus dem Amoklauf von Winnenden und Wendlingen entwickelt. Ziel des Konzepts ist es, eine Schule als Lebensraum zu schaffen, in dem die Würde und die Gesundheit jedes Einzelnen geachtet wird. Schülerinnen und Schüler sowie Lehrkräfte und Eltern sollen sich sicher, wohl und anerkannt fühlen. Alle am Schulleben Beteiligten werden befähigt, mit Konflikten konstruktiv und gewaltfrei umzugehen. Schulen werden dabei unterstützt, ihre Präventionsarbeit nachhaltig, zielgerichtet und systematisch zu gestalten Die schulische Prävention umfasst die Bereiche der Gewaltprävention, Suchtprävention und Gesundheitsförderung.

  • Unterstützung durch Präventionsbeauftragte:

    Präventionsbeauftragte begleiten Schulen bei der Umsetzung ihres Präventionskonzepts, indem sie Fortbildungen für Lehrkräfte im Bereich der Prävention durchführen, bei der Gestaltung und Durchführung von Pädagogischen Tagen und Elternabenden mitwirken und bei der Erstellung eines Präventionskonzepts beraten. Präventionsbeauftragte sind mit den regionalen Unterstützungssystemen vernetzt und begleiten Schulen bei der Zusammenarbeit mit Präventionspartnern (Polizei, kommunale Prävention, kommunale und kirchliche Jugendarbeit, Vereine, Gesundheitsämtern und Beratungsstellen). 

Wir, die Präventionsbeauftragten Dr. Rainer Schulz und Ute Ehrle sind für die Schulen im Neckar-Odenwald-Kreis zuständig. Gerne können Sie sich mit Ihren Fragen und Anliegen an uns wenden.

Unsere Kontaktdaten:

Dr. Rainer Schulz: rainer.schulz@zsl-rsma.de
Ute Ehrle: ute.ehrle@zsl-rsma.de

 

 

 

 

 

nach oben