BBV warnt vor unseriösen Vertrieblern

Die BBV teilte am 23.10.2020 mit: 

Vorsicht an der Haustür und am Telefon: Unseriöse Telekom-Vertriebspartner können keine BBV-Glasfaser verkaufen

In den letzten Tagen berichteten besorgte Bürgerinnen und Bürger aus einigen Kommunen im gesamten Neckar-Odenwald-Kreises über das unseriöse Auftreten von Telekom-Vertrieblern. Diese sollen sich teilweise unlauterer Mittel bedient haben, um Haushalte zu betreten und zum Abschluss von Glasfaserverträgen zu bewegen. Zudem häufen sich Anrufe von Telekom-Vertrieblern, die auch am Telefon Glasfaserprodukte zu verkaufen, die es im Landkreis gar nicht gibt.

Nachdem der BBV inzwischen zahlreiche entsprechende Berichte von Kunden vorliegen und auch die Rhein-Neckar-Zeitung in Buchen am Freitag 23.10.2020 einen sehr informativen Artikel darüber veröffentlicht hat, warnt das Unternehmen davor, entsprechende Verträge an der Haustür für Glasfaserprodukte abzuschließen. Ebenfalls zur Vorsicht rät die BBV bei Telekom-Anrufen, die nur das Ziel haben, alte Verträge um zwei Jahre zu verlängern. 

„Um etwas gegen unseriöse Haustürgeschäfte zu unternehmen, empfehlen wir allen Haushalten, sich vorab die Ausweise der Telekom-Vertreter zeigen zu lassen sowie die Namen und Aussagen zu notieren. Besonders aufdringliches Verhalten sollte dann durchaus der Polizei gemeldet werden“, erläutert BBV-Pressesprecher Thomas Fuchs.  „Wer kürzlich einen entsprechenden Vertrag mit dieser Drückertruppe abgeschlossen hat, kann diesen innerhalb von 14 Tagen kündigen.“

„Dies sind keine Zufälle! Wir finden es sehr schade, wenn bei diesem für den gesamten Landkreis und alle Menschen hier sehr wichtigem Zukunftsprojekt das größte deutsche Telekommunikationsunternehmen mit einem Vertriebspartner, der seit Jahren Probleme mit dem Begriff Seriös hat, scheinbar gezielt versucht auf der Glasfaserwelle mitzuschwimmen. Zumal an keiner Stelle im gesamten Landkreis irgendwelche Glasfaserausbaupläne der Telekom bekannt sind. Die BBV kann den Bericht der RNZ aus in anderen Regionen gemachten Erfahrungen bestätigen. Dieses Auftreten der Rangertruppe und die Antworten der Telekom wiederholen sich. Entweder hat man dort nichts dazugelernt oder es geht darum, dass Glasfaserprojekt für den gesamten Neckar-Odenwald-Kreis zu stören. Unser Netz steht allen offen, auch der Telekom. Vielleicht spricht sich dies bis Bonn durch.“

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