Wilhelm-Kapferer-Platz lädt zum Verweilen ein

Mit blühenden Sitzgelegenheiten wurde der Bahnhofsvorplatz im Zuge der Sanierung ausgestattet. Bei einem Vororttermin konnten sich auch die Spender ein Bild von dem neuen Mobiliar machen.

Pfeil 06.08.2018 11:29

Die Vorfläche vor dem Mosbacher Bahnhof, im Volksmund auch „Käfertörle“ genannt und 2015 in Wilhelm-Kapferer-Platz umbenannt, hat unter der Verkehrsbelastung der vergangenen Jahre stark gelitten. Außerdem haben Probleme im Unterbau dazu geführt, dass sich das Pflaster gelockert hat. Notdürftige Reparaturen hatten in Teilbereichen zu einem Flickenteppich geführt, der nun durch eine grundlegende Erneuerung beseitigt wurde.

Die Neugestaltung erfolgte im Rahmen der Stadtsanierung seit dem Sommer 2017. Nachdem das neue Quartier an der Bachmühle bereits seinen dritten Geburtstag feiern konnte und die Mediathek mit immer neuen Besucherrekorden glänzt, standen zuletzt der bauliche Zustand der Straße und Plätze im Umfeld des Projekts  im Zentrum. Ziel der Sanierung und Umgestaltung war es, den Gartenweg als verkehrsberuhigte Zone aufzuwerten und die Aufenthaltsqualität für Fußgänger deutlich zu steigern. Ähnlich wie bereits im Gartenweg geschehen, wurde nun der Unterbau und die komplette Oberfläche mit Pflasterung des Wilhelm-Kapferer-Platzes erneuert.

Wilhelm-Kapferer-Platz

Damit sind nun diejenigen Maßnahmen im Sanierungsprogramm „Innenstadt“, die die Gestaltung von Straßen- und Platzoberflächen zum Inhalt hatten, abgeschlossen. Etwa 67 Ar - das ist ungefähr die Fläche eines Fußballplatzes - haben damit im Rahmen des laufenden Sanierungsverfahrens eine neue Oberfläche erhalten. Rund 1 Mio. Euro an Sanierungsmitteln halfen bei diesen wichtigen Investitionen in die Verschönerung der Stadt, wozu Land und Bund rund 600.000 € beigesteuert haben.

Wilhelm-Kapferer-Platz_Blumen

Die blühende Möblierung auf dem Wilhelm-Kapferer-Platz besteht aus Elementen, die zugleich Bepflanzung und Sitzmöglichkeiten bieten. Die Kosten belaufen sich für den Bereich vom Gartenweg Höhe Bushaltestelle am Bahnhof bis zur Einmündung zum Parkplatz am Unteren Graben auf rund eine halbe Millionen Euro. Darin beinhaltet sind die Kosten der Megablumentöpfe mit guten 31.300 €

Der herzliche Dank der Stadt gilt den Spendern für die großzügige Unterstützung: Arbeiterwohlfahrt AWO Mosbach, Volksbank eG Mosbach und Seniorenbeirat.

 

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