Schulen und Kitas

Informationen zur Situation an den Schulen und Kindergärten.

Pfeil 11.01.2021 10:00

Aktuelle Informationen über Schulen und Kindertageseinrichtungen finden sich auf den Seiten des Kultusministeriums.

11.02.2021:

Die Ministerpräsidentenkonferenz hat am 10.02. getagt und unter anderem folgendes festgelegt:

  • Die Öffnung von Betreuungs- und Bildungseinrichtungen hat Priorität und soll als erstes schrittweise vollzogen werden. Ministerpräsident Kretschmann teilte in seinem  Pressestatement nach der MPK mit, dass in Baden-Württemberg  Kindertagesstätten und Grundschulen ab Montag, 22. Februar schrittweise geöffnet werden sollen, sofern die Infektionslage dies zulässt. Weitere Infos hierzu auf www.km-bw.de.

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Aktualisierung zum 28.01.2021:

Für die Schulen und die Kitas gelten die bisherigen Maßnahmen (Schließung und Notbetreuung) bis zum 15. Februar fort. Da ab dem 15. Februar an den meisten Schulen aufgrund der beweglichen Ferientage Fastnachtsferien sein werden, gelten die Maßnahmen faktisch bis zum 21. Februar.

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Aktualisierung zum 11.01.2021:

Weiterführende Schulen bleiben geschlossen. Kitas und Grundschulen bleiben zunächst ebenfalls geschlossen. Für Kinder in Kindertageseinrichtungen sowie Einrichtungen der Kindertagespflege sowie für Schülerinnen und Schüler der Klassen 1 bis 7, deren Eltern zwingend auf eine Betreuung angewiesen sind, wird wieder eine Notbetreuung eingerichtet.

Weitere Informationen zu Schulen und Kitas finden Sie hier.

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Schließung von Schulen und Kitas ab 16. Dezember

Nach dem Beschluss der Ministerpräsidentenkonferenz vom 13.12.2020, die Schulen und Kindertageseinrichtungen im Zeitraum vom 16. Dezember 2020 bis 10. Januar 2021 zu schließen, informiert das Kultusministerium über die Regelungen in Baden-Württemberg (Fernunterricht für Abschlussklassen / Notbetreuung wird eingerichtet  - Weihnachten/Neujahr)

Ab dem 16.12.2020 bis zum Ende der Weihnachtsferien am 10. Januar 2021, sind die Kindertageseinrichtungen und die Kindertagespflege und die Schulen grundsätzlich geschlossen. Die „Notbetreuung“ soll ausschließlich dann in Anspruch genommen werden, wenn dies zwingend erforderlich ist, d.h. eine Betreuung auf keine andere Weise sichergestellt werden kann.
 
Für Kinder in Kindertageseinrichtungen und der Kindertagespflege und für folgende Schülergruppen wird die Notbetreuung eingerichtet:
§  Schülerinnen und Schüler der Grundschulen aller Klassenstufen,
§  Kinder der Grundschulförderklassen und Schulkindergärten,
§  Schülerinnen und Schüler der Klassenstufen 5 bis 7 der auf der Grundschule aufbauenden Schulen, 
§  Schülerinnen und Schüler aller Klassenstufen der Sonderpädagogischen Bildungs- und Beratungszentren.
 
In drei Fallkonstellationen kann die Notbetreuung in Anspruch genommen werden:
  • Beide Erziehungsberechtigte (bei Alleinerziehenden dieser) sind durch ihre berufliche Tätigkeit tatsächlich an der Betreuung gehindert und es steht keine andere Betreuungsperson zur Verfügung.
    Die Eltern erklären, dass beide in ihrer beruflichen Tätigkeit unabkömmlich und sie dadurch an der Betreuung ihres Kindes tatsächlich gehindert sind. Es kommt nicht darauf an, ob die berufliche Tätigkeit in Präsenz außerhalb der Wohnung oder im Homeoffice verrichtet wird oder ob die beruflichen Tätigkeit in der kritischen Infrastruktur erfolgt.
  • wenn das Kindeswohl dies erfordert,
  • aus anderen schwerwiegenden Gründen.

Es gibt keine Formvorschriften für die Beantragung oder den Nachweis der Voraussetzungen für die Aufnahme in die Notbetreuung. Die Erklärung der Erziehungsberechtigten kann gegenüber dem Träger der Kindertageseinrichtung oder der Kindertagespflegestelle mündlich, fernmündlich, elektronisch oder schriftlich abgegeben werden. Der Träger kann diese Aufgabe an die Kindertageseinrichtungen delegieren. Im schulischen Bereich sind die Erklärungen der Erziehungsberechtigten dann gegenüber der Schule (bzw. für kommunale Betreuungsangebote gegenüber dem Träger) abzugeben. Eine Bescheinigung des Arbeitgebers ist verzichtbar.

  • Die Notbetreuung deckt die gleichen Tage und Zeiten ab, die ein Kind ansonsten in der Kindertageseinrichtung bzw. Kindertagespflege beaufsichtigt oder betreut bzw. in der Schule beschult, beaufsichtigt oder betreut worden wäre. Es sind also die Zeiten nach Stundenplan einschließlich der Ganztagsangebote sowie der kommunalen Betreuungsangebote abzudecken.
  • Die Notbetreuung wird von dem Personenkreis durchgeführt, der ohne die Betriebsuntersagung das Angebot bereitgestellt hätte, das nun durch die Notbetreuung ersetzt werden soll. Für die Schule bedeutet dies, die Unterrichtszeiten werden durch Lehrkräfte abgedeckt, die Zeiten der kommunalen Betreuungsangebote durch die entsprechenden Betreuungskräfte des Trägers.
  • Die Notbetreuung soll in möglichst kleinen und konstanten Gruppen durchgeführt werden. Die Gruppen der Notbetreuung müssen nicht zwingend mit der bisherigen Gruppenbildung übereinstimmen, wenngleich dies wünschenswert wäre. Es können auch Kinder aus mehreren Gruppen einer Einrichtung zu einer Notbetreuungsgruppe zusammengefasst werden. Eine Einrichtungsübergreifende Gruppenbildung ist jedoch nicht zulässig.
  • Vom Mindestpersonalschlüssel des § 1 KiTaVO kann in dieser besonderen Situation abgewichen werden, sofern die Wahrnehmung der Aufsichtspflicht dennoch uneingeschränkt möglich ist.
  • Es gilt auch für die Notbetreuung das übliche Zutritts- und Teilnahmeverbot.

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Aktuelle Verordnungen im Bereich Schule und Kita finden sie auf dieser Seite.

Häufige Fragen und Antworten (FAQs):
Das Ministerium hat eine Sonderseite mit den häufigsten Fragen und Antworten (FAQs) zu den Themen Bildung, Schule und Kitas im Zusammenhang mit COVID-19 erstellt. Die Seite wird laufend aktualisiert.
Wir bitten Sie, sich dort zu informieren. 

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Regelungen zum Schulbetrieb an Weihnachten (Stand 01.12.2020, eine Aktualisierung des Landes erfolgte am 16.12.2020):

Für 21. und 22. Dezember 2020 wird es in Baden-Württemberg keine pauschale Verlängerung der Weihnachtsferien geben.
Für die Klassen 1 bis 7 ist regulärer Präsenzunterricht an den Schulen vor Ort vorgesehen. Die Präsenzpflicht ist an diesen beiden Tagen jedoch ausgesetzt, sodass Eltern ihre Kinder zuhause lassen können, wenn sie die Tage vor Weihnachten für die Minimierung der Kontakte nutzen wollen.
Schülerinnen und Schüler ab Klasse 8 erhalten an diesen beiden Tagen Fernunterricht.
Ab dem 23. Dezember beginnen dann wie ursprünglich vorgesehen regulär für alle die Weihnachtsferien.

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Kitas:
Seit dem 29. Juni findet in den Kindertageseinrichtungen und Kindertagespflegestellen ein Regelbetrieb unter Pandemiebedingungen statt.

Schulen
Unter Berücksichtigung der geltenden Abstands- und Hygieneregeln findet seit dem 29. Juni in den Grundschulen und sowie den entsprechenden Klassenstufen der SBBZ Präsenzunterricht statt. In den auf die Grundschulen aufbauenden Schulen findet der Unterricht weiterhin im rollierenden System statt.

> Konzept für Schuljahr 2020/2021 (Pressemeldung KM B-W)



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Bundesfamilienministerin erweitert Beratung der "Nummer gegen Kummer"- Telefon- und Online-Beratung ab sofort länger erreichbar

Das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) teilt mit, dass die Beratungszeiten der Nummer gegen Kummer ausgeweitet werden.

„Um Kinder, Jugendliche und Eltern während der Corona-Krise bei Problemen besser unterstützen zu können, verstärkt das Bundesfamilienministerium die Beratungsangebote der „Nummer gegen Kummer“. Im März wurde ein deutlicher Anstieg bei der telefonischen und der Online-Beratung der „Nummer gegen Kummer“ verzeichnet. So fanden beim Elterntelefon 22 Prozent mehr Beratungen statt als im Vormonat. Bei der Chat-Beratung für Kinder und Jugendliche lag der Anstieg bei 26 Prozent“, so das BMFSFJ in seiner Pressemitteilung.

Die Beratungsangebote sind zu folgenden Zeiten erreichbar:

  • Kinder- und Jugendtelefon unter der Nummer 116 111

    von Montag bis Samstag wie bisher von 14 bis 20 Uhr und ab sofort zusätzlich Montag, Mittwoch und Donnerstag von 10 bis 12 Uhr erreichbar

  • Das Elterntelefon berät unter der Nummer 0800 – 111 0 550

    von Montag bis Freitag von 9 bis 17 Uhr und zusätzlich am Dienstag und Donnerstag von 17 bis 19 Uhr.

  • Die Online-Beratung steht Kindern und Jugendlichen unter

    www.nummergegenkummer.de im Chat am Mittwoch und Donnerstag von 15 bis 17 Uhr und zusätzlich am Dienstag und Freitag von 10 bis 12 Uhr zur Verfügung.

  • Die E-Mail-Beratung ist rund um die Uhr erreichbar.

„Neben der „Nummer gegen Kummer“ verstärkt das Bundesfamilienministerium weitere Beratungsangebote wie die JugendNotmail, die Beratungsangebote von jmd4you, das Angebot Sofahopper.de oder die Online-Jugend- und Elternberatung der Bundeskonfe-renz für Erziehungsberatung e.V.

Weitere Informationen zur Nummer gegen Kummer finden Sie hier:
https://www.nummergegenkummer.de/

Mehr Informationen zu weiteren Maßnahmen zum Schutz von Kindern und Jugendlichen vor häuslicher Gewalt finden Sie hier:
https://www.bmfsfj.de/bmfsfj/atuelles/presse/pressemitteilungen/schutz-von-kindern-und-jugendlichen-vor-haeuslicher-gewalt/154262

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