Raumluftfilter für Schulen - OB Jann besucht CBS

Zum neuen Schuljahr wurden an den zwölf Schulen in städtischer Trägerschaft alle 79 Klassenräume der Klassenstufen 1 bis 6 mit jeweils zwei mobilen Raumluftfiltergeräten ausgestattet.

Pfeil 28.09.2021 13:39

Pünkltich zum 1. Schultag am 13. September konnten alle 79 Klassenräume der Klassenstufen 1 bis 6 in den 12 Schulen in städtischer Trägerschaft mit mobilen Raumluftfiltergeräten ausgestattet werden. 

Stellvertretend besuchten Oberbürgermeister Michael Jann und Eckhard Böer, Leiter des Amtes Service, Bildung und Generationen, die Clemens-Brentano-Grundschule und nahmen die neuen Geräte in Augenschein. 

Begrüßt wurden sie von Schulleiterin Annette Schabbeck (Bild Mitte) und der neuen stellvertretenden Schulleiterin Dorothee Drescher - beide zeigten sich sehr erfreut über die Unterstützung der Stadt. Denn die pandemische Lage erfordert von allen und insbesondere auch von den Schulen vielerlei Maßnahmen wie Abstand halten, Hygiene einhalten, Maske tragen, regelmäßiges Lüften, regelmäßiges Testen sowie nicht zuletzt Impfen.

Mit den Raumfiltern wird das Fensterlüften nicht ersetzt, sondern sie ergänzen die Maßnahmen zur Infektionsbekämpfung, indem (je nach Raumgröße) ein mehrfacher Luftwechsel und somit eine Filterung inklusive Minimierung der Virenlast erfolgt.

CBS_Raumluftgeraete_Corona

Bereits im vergangenen Jahr hat sich die Stadt Mosbach mit ergänzenden Maßnahmen zur Eindämmung der Corona-Ausbreitung in den Schulen durch Bereitstellung von CO2-Sensoren und mobilen Raumluftreinigungsgeräten beschäftigt. CO2-Ampeln zur Überprüfung und Unterstützung des Lüftungsverhaltens wurden in allen Schulen installiert, Raumluftgeräte zunächst nur in wenigen schwer lüftbaren und regelmäßig genutzten Klassenräumen (am NKG).

Nach zunächst widersprüchlicher Informationslage zum Nutzen von Raumlüftern, hat das Land im Sommer 2021 ein Förderprogramm für mobile Raumluftfiltergeräte als ergänzende Maßnahme in schwer lüftbaren Räumen und in Räumen der Klassenstufen 1 bis 6 aufgelegt und damit den Schulträgern gleichzeitig ein positives Signal gesetzt.

Die Stadt hat für die Anschaffung der Geräte einen sechsstelligen Betrag in die Hand und hofft auf eine Förderung durch das Land in Höhe von 50 %, obwohl gut lüftbare Klassenräume nur eine nachrangige Förderpriorität besitzen.  

CBS_Smartboard_D.Drescher

Einen weiteren Grund zur Freude hatte die CBS einen Tag später: durch den Digitalisierungsbeauftragten der Stadt, Michael Ferch, wurde eine mobile Smartboard-Lösung übergeben. Das Board mit LTE-Anschluss soll helfen, die schlechte WLAN-Verbindung in dem historischen Gebäude zu überbrücken bis durch den Glasfaserausbau Abhilfe geschaffen wird.

 

 

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