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Wir sind Mosbach - "Solidarität. Grenzenlos."

Mosbach beteiligt sich an den „Internationalen Wochen gegen Rassismus“ vom 15. bis 28. März unter dem Motto „Solidarität. Grenzenlos.“. Präsentiert werden Erfahrungsberichte von Geflüchteten, die ihren – oftmals langen und schwierigen – Weg nach Mosbach nachzeichnen.

Pfeil 14.03.2021 13:34

Die Internationalen Wochen gegen Rassismus sind Aktionswochen der Solidarität mit den Gegnern und Opfern von Rassismus, die alljährlich um den 21. März, den Internationalen Tag gegen Rassismus, stattfinden. Mosbach beteiligt sich an den diesjährigen „Antirassismuswochen“, die vom 15. bis 28. März 2021 unter dem Motto „Solidarität. Grenzenlos.“ stattfinden. Präsentiert werden Erfahrungsberichte von Geflüchteten, die ihren – oftmals langen und schwierigen – Weg nach Mosbach nachzeichnen.

Die Aktionswochen gehen auf das Massaker in der südafrikanischen Stadt Sharpeville im Jahr 1960 zurück. Eine friedliche Demonstration gegen das Apartheidsystem wurde damals von der Polizei blutig niedergeschlagen. In der Folge kam es zu Streiks und Unruhen, woraufhin die südafrikanische Regierung den Ausnahmezustand ausrief und zig Tausende Streikende verhaftete. Doch die internationale Aufmerksamkeit über die Geschehnisse war groß und es gab massive Proteste gegen das Vorgehen der Regierungsbehörden. Die Generalversammlung der Vereinten Nationen hat in Folge in einer Resolution den 21. März zum "Internationalen Tag für die Beseitigung der Rassendiskriminierung" ausgerufen.

Der Gedenktag entwickelte sich über die Jahre zu Aktionswochen der Solidarität mit den Gegnern und Opfern von Rassismus. In Deutschland werden die Aktivitäten im Rahmen der Internationalen Wochen gegen Rassismus von der Stiftung gegen Rassismus koordiniert. Die Stiftung setzt sich mit Modellprojekten für die Überwindung von Antisemitismus, Antiziganismus, antimuslimischem Rassismus oder Rassismus gegenüber Menschen anderer Hautfarbe und Flüchtlingen ein.

Beispielhafte Projekte der Stiftung waren bislang: „Prominent gegen Rassismus“, "SCHULTER AN SCHULTER" und "Religionen laden ein" sowie der Videowettbewerb „Aus meiner Sicht“. Angelehnt an das Videoprojekt "Aus meiner Sicht", in dem Geflüchtete in selbst produzierten Kurzvideos über ihr Leben und ihre Erfahrungen sprechen, wurden vor Ort Statements von Geflüchteten eingeholt. Diese werden im Rahmen der Aktionswochen 2021 in loser Folge veröffentlicht. Initiiert und durchgeführt wird die Aktion von der Stabstelle Migration und Integration der Stadt Mosbach in Zusammenarbeit mit der Persönlichen Referentin Andrea Hartmann.

 SGR_Stempel_2018_red

 Ausrufezeichen2_klDie eindrucksvollen Erfahrungsberichte, Interviews und Videos der Geflüchteten, Ausrufezeichen2_kl
die sich dankenswerterweise an der Aktion beteiligt haben, sind hier abrufbar 
und werden über den gesamten Aktionszeitraum aktualisiert und ergänzt.

Schauen Sie doch mal rein!

 

 
 

21.04.2021