Haus Kickelhain frisch saniert

Nebst Fassadensanierung wurde auch eine komplette Dokumentation durch 3D-Vermessung mittels Laserscanner vorgenommen. Handwerker spenden großzügig für "kleinstes freistehendes Fachwerkgebäude."

Pfeil 22.07.2021 15:59

Frisch saniert präsentiert sich das Haus Kickelhain dem Betrachter. Das denkmalgeschützte Häuschen, das eine Ausstellung des städtischen Museums präsentiert, gehört zu den kleinsten freistehenden Fachwerkgebäuden Deutschlands. Es wurde um das Jahr 1591 erbaut und ist somit ca. 430 Jahre alt. Es ist Zeuge der ärmlichen Wohnsituation von Tagelöhnern am Rande der von Bürgerhäuser wie das Palmsches Haus geprägten Altstadt und somit „Ein Stück Sozialgeschichte“.

Vor gut 40 Jahren wurde das Gebäude letztmalig saniert, damals bereits durch den Malerbetrieb Spohn. Die  Firma Spohn Malen und Strahlen hat auch bei der aktuellen Sanierung der Fassade die Malerarbeiten vorgenommen. Die Reparatur des Fachwerks übernahm die Zimmerei Tremmel, die Reparatur der Fensterläden erfolgte durch die Firma  Heck Fenster & Türen.  

Einen Teil der Kosten spendet die Firma Spohn, vonseiten der Firma Heck wurde die Restauration der Fenster/Fensterläden gespendet.

Der DHBW-Student Andreas Lenz hat die komplette Dokumentation des Haus Kickelhain durch 3D-Vermessung mittels Laserscanner im Außen- und Innenbereich vorgenommen. Dadurch konnten detaillierte Ansichten und Schnitte erstellt und ein 3 D-Modell des Haus Kickelhain gedruckt werden.

Oberbürgermeister Michael Jann und Museumsleiter Stefan Müller zeigten sich beeindruckt vom Ergebnis der mehrmonatigen Arbeiten. Ein großer Dank ging an die örtlichen Firmen für die hervorragende Arbeit und die großzügigen Spenden. 

Haus Kickelhain

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