Einschränkungen bei Trauerfeiern und Beisetzungen

Neue Verordnung im Bereich von religiösen Veranstaltungen und Zusammenkünften (03.05.): Regelungen auf den Friedhöfen der Stadt Mosbach.

Pfeil 04.05.2020 08:39

Das Kultusministerium hat am 03.05.2020 eine neue Verordnung über infektionsschützende Maßnahmen gegen die Ausbreitung des Virus SARS-Cov-2 im Bereich von religiösen Veranstaltungen und Zusammenkünften erlassen.

Es wird weiterhin die dringende Empfehlung ausgesprochen, die Teilnehmerzahl so gering wie nur irgend möglich zu halten. Zudem sollten möglichst wenige bzw. keine Personen mit weiterer Anreise teilnehmen. Von der Teilnahme älterer und vorerkrankter Menschen sollte zu deren Schutz ganz abgesehen werden.

Ab sofort sind auf den Friedhöfen der Stadt Mosbach die folgenden Regelungen zu beachten:

  • Beerdigungen und Beisetzungen können als Ausnahme von der Untersagung von Ver-anstaltungen, Ansammlungen und Zusammenkünften unter freiem Himmel und direkt am Grab unter folgenden Bedingungen stattfinden:
  • Bestattungen und Urnenbeisetzungen unter freiem Himmel sind unbeschadet weiterer ortspolizeilicher Vorgaben mit höchstens 50 Teilnehmenden zulässig.
  • Bestatter und weitere Helfer sind ebenso nicht anzurechnen, wenn sie mit der Trauergemeinde nicht in Kontakt kommen.
  • Das Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung wird dringend empfohlen. Wo immer möglich, ist ein Mindestabstand von 1,5 Metern von Person zu Person einzuhalten; ausgenommen sind Personen, die in häuslicher Gemeinschaft miteinander leben.
  • Bei der Verwendung von Gegenständen, die im Rahmen der Veranstaltung zum Einsatz kommen, muss die Gefahr einer Ansteckung soweit wie möglich reduziert werden.
  • Trauerfeiern ohne gleichzeitige Beerdigung oder Beisetzung sind in den kommunalen Trauerhallen und Abschiedsräumen bis auf Weiteres untersagt.
  • Unter Beachtung der datenschutzrechtlichen Bestimmungen haben die jeweils beauftragten Bestattungsunternehmen die namentliche Registrierung aller anwesenden Personen vorzunehmen (Vor- und Nachname, Wohnort, Telefonnummer). Die damit gewonnenen Informationen dienen ausschließlich einer etwaigen schnelleren Eingrenzung des Personenkreises, der sich eventuell angesteckt haben könnte, sollte ein Verdachtsfall auftreten. Im Regelfall sind die Listen nach vier Wochen zu vernichten. 

Wir werden auch weiterhin bei aller gebotenen Vorsicht versuchen, den Wünschen nach einer würdigen und der Situation angemessenen Beerdigung oder Beisetzung nachzukommen. Es ist aber nicht auszuschließen, dass Termine verschoben oder nur unter noch weitergehenden Einschränkungen durchgeführt werden können.

 

Für die mit diesen Maßnahmen verbundenen Einschränkungen bitten wir um Ihr Verständnis. Die Gesundheit der Bevölkerung hat jedoch oberste Priorität.

 

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