Einführung der Corona-Warn-App

Die Corona-Warn-App hilft festzustellen, ob jemand in Kontakt mit einer infizierten Person geraten ist und daraus ein Ansteckungsrisiko entstehen kann. So können Infektionsketten schneller unterbrochen werden. Die Nutzung ist freiwillig, kostenlos und datenschutzrechtlich durch den BfDI geprüft.

Pfeil 17.06.2020 09:32

Die Corona-Warn-App hilft festzustellen, ob jemand in Kontakt mit einer infizierten Person geraten ist und daraus ein Ansteckungsrisiko entstehen kann. So können Infektionsketten schneller unterbrochen werden. Die App ist ein Angebot der Bundesregierung. Download und Nutzung der App sind vollkommen freiwillig. Sie ist kostenlos im App Store und bei Google Play zum Download erhältlich.

Der Bundesbeauftragte für den Datenschutz und die Informationsfreiheit (BfDI) Professor Ulrich Kelber äußerte sich am 16. Juni zur Corona-Warn-App. Der BfDI hatte den Entwicklungsprozess beratend begleitet: „Aus Sicht des Datenschutzes sehe ich keinen Grund, der gegen eine Installation spricht. Der BfDI übernimmt mit dem Start der App die Aufsicht über deren Betrieb. Damit stehen der Behörde alle Möglichkeiten der Datenschutz-Grundverordnung zur Verfügung: „Das bedeutet, dass der BfDI im Rahmen seiner Datenschutzaufsicht prüft und kontrolliert. Und – falls Mängel auftreten sollten – einschreiten wird. Je transparenter das gesamte Projekt ist, umso mehr Vertrauen werden die Bürgerinnen und Bürger haben.“

Je mehr Menschen die Corona-Warn-App nutzen, desto wirksamer wird ihr Einsatz.

Weiter Infos unter www.bundesregierung.de/breg-de/themen/corona-warn-app.

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