Die Corona-Soforthilfe Sport will allen Sportvereinen in der Krise helfen!

Wie vieles in diesen Zeiten, ist dieses Soforthilfeprogramm anders. Es ist unbürokratisch und das Geld wird sehr schnell ausbezahlt. Der Badische Sportbund Nord hat dieses so wichtige Überlebens-Programm nun nochmals verlängert, um den Vereinen, die in Not geraten könnten oder es schon sind, umgehend zu helfen.

Pfeil 11.12.2020 10:32

Wie vieles in diesen Zeiten, ist dieses Soforthilfeprogramm anders. Es ist unbürokratisch und das Geld wird sehr schnell ausbezahlt. "Sofort" ist daher fast wörtlich zu nehmen.

Der Badische Sportbund Nord, so die Sportkreisvorsitzenden Dr. Dorothee Schlegel (Mosbach) und Manfred Jehle (Buchen), hat dieses so wichtige Überlebens-Programm nun nochmals verlängert, um den Vereinen, die in Not geraten könnten oder es schon sind, umgehend zu helfen.

Das Programm berücksichtigt die individuelle Notlage eines Vereins und keine Notsituation gleicht der anderen.

Wie ist nun vorzugehen? Auf der Webseite des Badischen Sportbundes unter https://www.badischer-sportbund.de/startseite/aktuelles/detailansicht/1210-soforthilfe-sport-baden-wuerttemberg-bis-juni-2021-verlaengert/ finden sich Hinweise zur Beantragung.

Der BSB prüft bei Antragseingang jedoch vorab die finanzielle Situation des Vereins, auch die jeweiligen freien Rücklagen, die aufgebraucht sein müssen. Dies umfasst nicht die gebundenen Rücklagen, z.B. für Anschaffungen, die für die nächsten Jahre zurückgelegt wurden.

Die maximal mögliche finanzielle Zuweisung ist von der Mitgliederzahl des Vereins (Bestandsmeldung 2020) abhängig. Der Regelfall lautet: maximal 15 €/Mitglied. Hat also ein Verein 100 gemeldete Mitglieder kann er von maximal 1.500 € ausgehen.

Auch bei diesem Soforthilfe-Programm gibt es Sonderfallregelungen, die bis zur Höhe des Engpasses ausbezahlt werden können. Eine Begründung ist hier zwingend notwendig.

Maßstab der Hilfe, so die Auskunft aus Karlsruhe, ist die Größe, die Bedürftigkeit, der Engpass, die Begründung und eine nicht vorhandene freie Rücklage.

"Es lohnt sich für jeden Verein, sich dieses Programm zumindest einmal anzuschauen", so die Sportkreisvorsitzenden, "und bei Bedarf zum Telefonhörer zu greifen oder eine E-Mail zu schreiben und bei Kerstin Hägele, die dafür beim Badischen Sportbund zuständig ist, nachzufragen". Der Gang nach Karlsruhe wird somit leicht gemacht und könnte dem ein oder anderen Verein ziemlich unbürokratisch helfen.

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