Über 600 iPads verteilt

Mit den im Corona-Hilfsschirm zur Verfügung gestellten Mitteln hat die Stadt Mosbach insgesamt 600 mobile Endgeräte angeschafft und verteilt diese an den örtlichen Schulen. Stellvertretend überreichte OB Jann die iPads an die Grundschule in Lohrbach.

Pfeil 27.11.2020 13:00

Oberbürgermeister Michael Jann übergab dieser Tage gemeinsam mit Digitalisierungsbeauftragten Michael Ferch elf mobile Leih-Endgeräte stellvertretend an Schulleiterin Romy Maylandt von der Kurfürstin-Amalia-Grundschule in Lohrbach. Die iPads werden leihweise an Kinder vergeben, die bei ausfallendem Präsenzunterricht zuhause weder auf Laptop noch Tablet zurückgreifen können.

An den zwölf Schulen in städtischer Trägerschaft lernen insgesamt 3.390 Schülerinnen und Schüler, aufgrund Mosbachs zentraler Lage und dem vorhandenen vielfältigen Schulangebot sind darunter rund 1.400 Kinder und Jugendliche aus anderen Gemeinden. Nicht allen Kinder und Jugendlichen steht zuhause ein eigener Laptop, PC oder Tablet zur Verfügung bzw. sie müssen sich diesen mit Geschwistern teilen. Das kann im Fernunterricht zu Problemen und Benachteiligungen führen, die durch das von Bund und Land im Rahmen des Sofortausstattungsprogramms / DigitalPakts Schule ausgeglichen werden sollen.

Mit den im Corona-Hilfsschirm zur Verfügung gestellten Mitteln hat die Stadt Mosbach insgesamt 600 iPads der 8. Generation mit entsprechenden Schutzhüllen sowie Einrichtung und Vorkonfiguration im Rahmen einer Full-Service Dienstleistung für insgesamt rund 290.000 Euro angeschafft. Die Geräte sind je nach Schulform mit unterschiedlichsten Lern-Apps ausgestattet und sofort einsatzbereit. Sie werden in den kommenden Tagen und Wochen an die Schulen ausgeliefert. 

GS_Lohrbach_iPads

Schulleiterin Romy Maylandt dankte dem Oberbürgermeister für die Zurverfügungstellung der iPads und die reibungslose Zusammenarbeit bei der Vorbereitung. „Die Kinder werden sich sehr über die neuen Geräte freuen, schließlich mussten einge im Frühjahr-Lockdown mit dem Handy der Eltern vorlieb nehmen.“ Das „Mäusekino“, so OB Jann, soll mit den neuen 10,2 Zoll-iPads der Vergangenheit angehören.

Aus dem Sofortausstattungsprogramm ist an der Hardbergschule für rund 10.000 € außerdem eine Studioeinrichtung für Erklärvideos und eigener, digitaler Lehrmittel entstanden.

 

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