Inklusion

- Überall dabei sein können in Mosbach! -
Kommunaler Aktionsplan Inklusion

Die Große Kreisstadt Mosbach hat zur Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention von 2009 einen Aktionsplan Inklusion erstellt, um allen Menschen, ob mit oder ohne Behinderung  ein gleichberechtigtes Leben in allen gesellschaftlichen Bereichen unserer Stadt zu ermöglichen. In der Sitzung des Gemeinderates am 14. Dezember 2016 wurde der Aktionsplan einstimmig verabschiedet und gleichzeitig die Verwaltung mit der Umsetzung beauftragt. 

Seit Mitte 2014 befasst sich die Abteilung Bildung und Generationen mit dem Thema Inklusion und mit den Vorbereitungen zum Aktionsplan. So beteiligte sich die Stadt Mosbach im Jahr 2015 mit zahlreichen lokalen Partnern an der Öffentlichkeitskampagne des Landes Baden-Württemberg „DUICHWIR Alle inklusive“ und führte im April 2015 eine umfassende Befragung aller Haushalte zu konkreten Bedarfen der Mosbacher Bürgerinnen und Bürger mit, aber auch ohne Behinderung durch. 

60 Prozent der Bürger, die sich an der Umfrage beteiligt haben, waren selbst betroffen oder haben eine nahestehende Person, die behindert ist. 

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Für die bislang verwirklichte Inklusion in Mosbach wurde eine Gesamtnote von 3,3 vergeben. 

Aus der Umfrage ergaben sich die Handlungsfelder: 

  • Bildung und Erziehung
  • Gesundheit/Arbeit
  • Barrierefreies Bauen und Wohnen, Nachbarschaft
  • Barrierefreiheit und barrierefreie Informations- und Kommunikationswege/Mobilität
  • Kultur/Freizeit/Sport. 

Im September 2015 erhielt die Stadt Mosbach die Zusage für eine Projektförderung aus dem Förderprogramm des Landes Baden-Württemberg „Impulse Inklusion 2015“ in Höhe von 90 % der Projekt- und Personalkosten. 

Um möglichst viele Menschen mit Behinderung, Institutionen und Interessenvertretungen in den Planungsprozess einzubinden, fand am 9. April 2016 die Auftaktveranstaltung im Kultur- und Begegnungszentrum „fideljo“ der Johannes-Diakonie Mosbach statt.
(Weitere Informationen zur Auftaktveranstaltung und der dort erzielten Ergebnisse erhalten Sie hier). 

Eine Steuerungsgruppe, bestehend aus Mitgliedern des Gemeinderates, des Jugendgemeinderates, der Johannes-Diakonie Mosbach und der Kreis- und Stadtverwaltung begleitete den Planungsprozess. 

Die Expertenrunde, die sich aus Menschen mit Behinderungen sowie aus Vertretern von Verbänden und Einrichtungen der Behindertenhilfe zusammensetzte, erhielt im Oktober 2016 die Möglichkeit, die Umsetzungsvorschläge aus ihrer Sicht zu bewerten. 

Mosbach ist neben weiteren Städten am Netzwerk Inklusion des Städtetages Baden-Württemberg beteiligt. 

Das Projekt zur Erstellung des kommunalen Aktionsplans wird unterstützt durch das Ministerium für Arbeit und Sozialordnung, Familie, Frauen und Senioren aus Mitteln des Landes Baden-Württemberg. 

Der vorliegende Aktionsplan der Stadt Mosbach beinhaltet konkrete Ziele, Aufgaben und Empfehlungen zu den Handlungsfeldern und regelt die koordinierte Ausführung.

Mosbach soll auch in Zukunft ein guter Lebensort für alle sein und die Teilhabe ohne Einschränkungen und Hindernisse ermöglichen.


Für Fragen zu diesem Themenkomplex stehen Ihnen 

  • Martina Waldherr, Tel.: 06261 82-215 oder
  • Dieter Kautzmann, Tel.: 06261 82-230

    von der städtischen Abteilung Bildung und Generationen zur Verfügung
    (E-Mail:an inklusion@mosbach.de) .

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