Neuer Haltepunkt Mosbach West


Im Zuge der Anbindung an das S-Bahn-Netz erhielt die Große Kreisstadt Mosbach einen dritten Bahnhof.
Dieser neue Haltepunkt Mosbach-West liegt am westlichen Stadteingang zwischen den bereits bestehenden Bahnhöfen Mosbach-Neckarelz und Mosbach-Mitte, in unmittelbarer Nähe zweier Schulzentren mit über 4.000 Schülern. Dies war für das Land, den Landkreis und selbstverständlich auch die Stadt der Anlass, einen weiteren Bahnhaltepunkt in Mosbach zu finanzieren. 

Dieser  Haltepunkt erleichtert insbesondere den in den Schulzentren "Katzenhorn" und "Schillerstraße" unterrichteten Schülern und Lehrern ihren Schulweg wesentlich, entlastet so einen guten Teil der Schulbusse für diese beiden Ziele und trägt damit auch zur Entzerrung der Verkehrsbelastung auf Mosbachs Straßen bei. Auch das Spaß- und Freizeitbad "faMos" , der TÜV, die Kfz-Zulassungsstelle des Landratsamtes und das Gewerbegebiet "Alte Neckarelzer Straße" sind über den Haltepunkt  bestens bedient.

  Offizielle Einweihung am 30. November 2003

Dieoffizielle Einweihung am 30.11.2003 Die Bauarbeiten liefen reibungslos von Frühahr bis November 2003. Am Sonntag, dem 30. November 2003 konnte der neue Haltepunkt im Rahmen eines feierlichen Festaktes offiziell seiner Bestimmung übergeben  werden. Seinen regelmäßigen Dauerbetrieb nahm der neue Mosbacher Bahnhof zum Start der S-Bahn am 14. Dezember 2003 auf.







Ein S-Bahn-Zug im neuen Haltepunkt Im Beisein des seinerzeitigen Staatssekretärs Mappus ließen es sich zahlreiche Ehrengäste nicht nehmen, den neuen Haltepunkt standesgemäß mit dem ersten Halt eines neuen S-Bahn-Triebwagen ET 425 einzuweihen.


Als "Hausherr" des dritten Bahnhofs in Mosbach konnte OB Lauth unter anderem Dr. Egger vom Zweckverband Verkehrsverbund Rhein-Neckar, Dr. Schnell seitens der DB AG, Landrat Piepenburg,  Bürgermeisterkollegen anderer S-Bahn-Gemeinden sowie Abgeordnte des Raumes begrüßen.



S-Bahn-Fest auf dem Marktplatz Im Anschluss wartete auf die ersten S-Bahn-Tester in der Mosbacher Innenstadt beim verkaufsoffenen Sonntag noch eine kalorienreiche Überraschung: Konditormeister Karl Gramlich lieferte zum Anlass des Tages mit der "Ess-Bahn-Torte", dem Nachbau des S-Bahn-Triebwagens ET 425, einen besonders süßen Vorgeschmack auf das neue S-Bahn-Zeitalter in der Region.

 


 

 




Impressionen vom Baufortschritt:

 

Bahnsteigbrücke wurde eingeschwenkt


Schwere Bauteile werden per Kran eingeschwenkt Mit dem Einbau eines 27,5 Tonnen schweren und 16,8 Meter langen Bauteil wurde vor wenigen Wochen die Unterführung der Alten Neckarelzer Straße komplettiert. Ein großer Autokran hievte das Fertigteil, das zuvor per Bahn heran transportiert worden war, an seinen Bestimmungsort. In den nächsten Tagen wird die Bahnsteigoberfläche, ebenfalls bestehend aus Betonfertigteilen, aufgebracht. Dann wird auch der nördliche Bahnsteig seine endgültige Länge von 140 Metern erhalten.

 

 

 


Arbeiten an der Strecke

 

Nächtliche Gleisbauarbeiten

In der Nacht vom 23. auf den 24. Oktober 2003 wurde eine Weiche aus dem Streckengleis Mosbach-Neckarelz ausgebaut und dann sofort der Lückenschluss wieder hergestellt. Am Morgen war diese Stelle schon wieder befahrbar. Über die ausgebaute Weiche waren bisher die Gütergleise des Mosbacher Bahnhofs und die Firma Gmeinder an die Strecke der DB angeschlossen. Die Gütergleise werden in Mosbach seit Jahren nicht mehr genutzt, die besagte Weiche war außerdem dem Bahnsteigbau des Neuen Haltepunkts im Wege, wenn auch nur um wenige Zentimeter.

 

Im Herbst 2003 erhielt der Mosbacher Bahnhof aber wieder ein drittes Gleis, genauer gesagt ein Abstellgleis, das auf Grund des dichten S-Bahn-Betriebes notwendig ist. An dieses Gleis ist auch die Firma Gmeinder angehängt, so dass sie wieder mit ihren Lokomotiven vom Betriebsgelände auf das Schienennetz der DB gelangen kann.

Die Bahnsteige sind fertig

Mit Hochdruck wurde in den ersten Novembertagen 2003 an der Ausstattung der Bahnsteige gearbeitet. Geländer wurden verschraubt, Wartehallen montiert, die Beschilderung angebracht. Auch eine Unterstellhalle für 16 Fahrräder wurde gebaut. Der Aufzug zum Gleis 2 war bereits eingebaut. In den darauffolgenden Tagen wurde das Pflaster verlegt.







Neue Vorfahrtsregelung im Straßenbereich

 

Neue Verkehrsregelung auf der Alten Neckarelzer Straße Die Verkehrsführung im Kreuzungsbereich der Alten Neckarelzer Straße/Anton-Gmeinder-Straße am neuen Haltepunkt West wurde geändert. Im Vordergrund der Überlegungen stand die Sicherheit der Schüler, die die bislang große ungeordnete Verkehrsfläche überqueren müssen, um die neuen Bahnsteige zu erreichen. Seitdem ist die Alte Neckarelzer Straße Vorfahrtstraße, die Anton-Gmeinder- Straße untergeordnet.

Fußgänger haben jetzt wesentlich kürzere Wege über Fahrbahnen zu beschreiten. In die Fahrbahn der Alten Neckarelzer Straße wurden außerdem Querungshilfen eingezeichnet.
Diese Regelung entspricht bereits der Planung für den weiteren Ausbau der B 27 , in deren Zug die Alte Neckarelzer Straße eine neue Anbindung an die Bundesstraße erhält.

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