Vorbilder in Sachen Gemeinschaft und Teamgeist

Die Stadt Mosbach lud zur Sportlerehrung in die Alte Mälzerei ein. Geehrt wurden 100 erfolgreiche Sportlerinnen und Sportler, sowie besondere Verdienste rund um den Sport. Aus der RNZ.

Pfeil 01.03.2017 10:40

Am Donnerstag, den 9. März ab 18 Uhr lud die Stadt Mosbach zur Sportlerehrung in das Kultur- und Tagungszentrum Alte Mälzerei ein.

 „Mosbach ist eine sportliche Stadt mit überaus erfolgreichen Sportlern“, freute sich Oberbürgermeister Michael Jann am Donnerstagabend. Einen Beleg für diese These lieferte die Sportlerehrung der Stadt, in deren Rahmen in der Alten Mälzerei über 100 Bürger aller Altersklassen, die sich im vergangenen Jahr im Sport verdient gemacht haben, ausgezeichnet wurden. Nicht nur für ihr Engagement auf dem Gebiet der Leibesertüchtigung, sondern vor allem auch für das Vorleben von Gemeinschaft und Teamgeist galt es, die Sportler zu ehren. Denn Sport, das sei vor allem auch die Förderung von Integration, so Michael Jann, dessen Dank an die Mosbacher Vereine ging, die mit der Aufnahme von Flüchtlingen viel zur Völkerverständigung beigetragen haben. 

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Aktiven, Trainern, Wettkampfrichtern und ehrenamtlichen Betreuern – ihnen allen galt die Würdigung für ihr Engagement, mit dem sie zum „guten Ruf Mosbachs“ beigetragen haben. So durften sich gleich zu Anfang Mosbacher auf „das Treppchen“ (also die Bühne) begeben, die sich langjährig und beispielhaft im Ehrenamt um den Sport verdient gemacht haben. Sie wurden mit der Sportverdienstplakette der Stadt Mosbach ausgezeichnet. 

Begrüßen konnte Michael Jann zu diesem Anlass neben Dr. Gabi Jeck-Schlottmann (Rektorin der DHBW Mosbach) und Dr. Hanns-Lothar Förschler (Vorstand der Johannes-Diakonie) auch den Stadtrat und Landtagsabgeordneten Georg Nelius. Auch sie zollten Respekt und gratulierten. Neben Studenten der DHBW hatten auch 32 Sportler(innen) der Johannes-Diakonie, die in den sechs Disziplinen Boccia, Bowling, Kraftdreikampf, Radsport, Schwimmen und Tischtennis auszeichnungswürdige Leistungen bei den Special Olympics erbracht hatten. Und dafür die Sportmedaille der Stadt Mosbach erhielten. 

Hier finden Sie die Liste der Geehrten.

Auch hoher Besuch aus Karlsruhe fand sich im Saal. Wolfgang Eitel vom Badischen Sportbund hatte es sich nicht nehmen lassen, nach Mosbach zu kommen. Denn zum Abschluss der Veranstaltung stand eine besondere Auszeichnung an. Die Verdienstnadel der Stadt wurde dem Ehrenpräsidenten des Badischen Sportbundes, Heinz Janalik, feierlich verliehen (siehe Beitrag auf dieser Seite). Trotz seiner beruflichen Laufbahn habe er Mosbach nie aus den Augen verloren. Janaliks Vision, „Sport ins Bewusstsein der Menschen zu graben“, habe die Große Kreisstadt nachhaltig auf dem Gebiet des Sports verändert. Die zahlreichen Medaillen der Stadt Mosbach, die für die unterschiedlichsten sportlichen Leistungen im Rahmen der Sportlerehrung verliehen werden konnten, durften als Beleg gewertet werden, dass Mosbach sportlich eine gute Adresse ist. „Bleiben Sie sympathische Botschafter für Mosbach“, riet Michael Jann abschließend allen Geehrten und lud zum gegenseitigen Gedankenaustausch ins Foyer ein. 

Für die musikalische Unterhaltung sorgte bravourös Tamara Kühner. Das sportliche Beiprogramm gestaltete der TV 1846 Mosbach e.V. mit der Abteilung Taekwondo und einer eindrucksvollen Präsentation aus dem Trainingsalltag. Durch das Abendprogramm führte der Sportbeauftragte der Stadt Mosbach Philipp Parzer.

Einige Impressionen...

Sportmedaille_Gold

Taekwando

Johannes-Diankonie

Tamara_Kuehner

 

 Aus der Rhein-Neckar-Zeitung vom 13. März 2017, von Judith Blüthner

 

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