Stadt und Stadtwerke setzen auf Umweltfreundlichkeit

Der neue städtische Dienstwagen, mit dem Oberbürgermeister Michael Jann an der Erdgas- und Stromtankstelle im Hohlweg vorfährt, „tankt“ von den Mosbacher Stadtwerken angebotenen Ökostrom aus Wasserkraft.

Pfeil 04.12.2017 09:11

Mit dem E-Smart zur Stromtankstelle und tanken – in Mosbach kein Problem. Der neue städtische Dienstwagen, mit dem Oberbürgermeister Michael Jann an der Erdgas- und Stromtankstelle im Hohlweg vorfährt, „tankt“ von den Mosbacher Stadtwerken angebotenen Ökostrom aus Wasserkraft.

Neben dem Erdgasbetriebenen Amtsbotenauto und dem städtischen Elektroroller gehört seit einigen Jahren auch ein Elektro-Smart zum umweltfreundlichen städtischen Fuhrpark. Aktuell konnte OB Jann das neue Modell, den Smart Fortwo Electric Drive in Empfang nehmen, das wiederum für drei Jahre vom Autohaus Gramling geleast wird.

Den passenden „Sprit“, d.h. Erdgas und Strom, liefern die Stadtwerke an mehreren Punkten im Stadtgebiet und darüber hinaus. Eine Erdgastankstelle befindet sich in der Neckarelzer Straße, eine Erdgas- und Stromtankstelle im Hohlweg und Ladestationen für Elektroautos auf dem Parkdeck Alte Mälzerei, in der Industriestraße und in Elztal. Weitere E-Tankstellen gehen in Kürze an den Start bzw. sind in Planung, darunter auch High Power-Standorte. Der Zugang zur bereits bestehenden intelligenten  Ladeinfrastruktur kann auch über Ladenetz genutzt werden.

E-Smart

Auch eigene Ladekarten für Elektromobilisten sind bei den Stadtwerken Mosbach erhältlich.  

Für die Stadteigenen E-Fahrzeuge gibt es zusätzlich eine Schnell-Ladestation im Rathaus, welche die ständige Einsatzbereitschaft garantiert. Ein paar Meter weiter – bei der Ladestation für E-Bikes am Marktplatz – können Radfahrer ihren „Motor“ aufladen.

Insgesamt nimmt der Ausbau der Ladeinfrastruktur für Elektro-Autos in der Metropolregion Fahrt auf. Über 50 Städte haben bereits öffentliche Ladestationen eingerichtet; insgesamt gibt es bis dato 150. Knapp 80 weitere Kommunen planen, kurz- bis mittelfristig entsprechende Angebote zu schaffen bzw. die Infrastruktur auszubauen. Damit ist eine wichtige Grundlage für mehr klimafreundliche Mobilität in der Region gelegt.

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